Sechs Tage nach Uwe Tellkamp, der aus seinem neuen Buch „Das Atelier“ gelesen hatte, las Monika Maron im „Buchhaus Loschwitz“ (Inhaberin Susanne Dagen) aus einer Sammlung von Essays aus den letzten 30 Jahren. Ihr DDR-Bestseller „Flugasche“ war 1981 erschienen.
Während aber Tellkamp meint, dass es in Deutschland keine „Meinungsäußerungsfreiheit“ und – vor allem – keine „Meinungsakzeptanz“ gebe, ist Maron nicht ganz so abwegig. Wir sehen daran, was die DDR mit ihrem real existierenden Sozialismus uns für Geistesverwirrung unter einigen Schriftstellern gebracht hat. Auch Maron steht der Politik in Deutschland mit wachsendem Unverständnis gegenüber.
Die Gegenstände, mit denen Maron nicht fertig wird, sind
– der Islam,
– der Zuzug von Flüchtlingen,
– die Energiewende und
– das „Genderkauderwelsch“ (Stefan Locke, FAS 15.3.20).
Da kann ich nichts machen.