Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche können auf höhere Entschädigungen hoffen. Die Betroffenen-Initiative „Eckiger Tisch“ hat bei der Herbstversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda zwei Modelle vorgestellt. Entweder pauschal 300.000 Euro pro Opfer oder gestaffelt zwischen 40.000 und 400.000 Euro je nach Schwere des Leids. Das ist gute Politik. Zwar kann die Schuld der Täter nicht wieder gutgemacht werden, aber der Schritt geht in die richtige Richtung, hin zu Versöhnung und Überwindung der Spaltung in unserer Gesellschaft (dpa, SZ 26.9.19).