2533: Maaßen hat der CDU geschadet.

Dort, wo der ehemalige Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maaßen in den Wahlkämpfen in Brandenburg und Sachsen für die Union aufgetreten ist, hat sie verloren (Ausnahme: Landtagspräsident Rößler). Gute Wahlergebnisse mit mehr als vierzig Prozent fuhren hingegen Unionspolitiker in Sachsen ein, die sich scharf von Maaßen und der AfD abgegrenzt hatten. Das waren vor allem Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie Stephan Meyer und Sören Voigt (lige., FAS 8.9.19).

Damit wird es Zeit, mit einem Märchen aufzuräumen, das schon lange in der Union grassiert: nämlich, dass sie dort, wo sie „richtig“ konservativ sei, die besten Ergebnisse hätte. Das wird so ungefähr seit Alfred Dreggers („Dreggula“) Zeiten kolportiert, war aber immer falsch. Denn die Union war ja nie nur konservativ, sondern als richtige Volkspartei stets auch liberal (gerade in der Wirtschaftspolitik, Beispiel: Ludwig Erhard) und sozial (hauptsächlich durch die Sozialausschüsse: Hans Katzer, Heiner Geißler, Norbert Blüm, Rita Süßmuth).

Angela Merkel hat der CDU ein paar zum Teil schmerzhafte „Modernisierungen“ verpasst und dadurch die moderne Volkspartei geprägt. Manches war auch falsch wie die Abschaffung der Wehrpflicht.

Die CSU wandelt sich ins Grüne. Das ist inhaltlich richtig. Aber was haben die CSU-Verkehrsminister Peter Ramsauer, Alexander Dobrindt und Andreas Scheuer in ihrem Ressort etwa mit der „Ausländermaut“ für Schaden angerichtet!

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