1973: Gewerkschafter gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat sich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen. „Menschen mit einer Stillhalteprämie aufs Abstellgleis zu stellen, weil ihnen keine Perspektive in der Erwerbsarbeit angeboten werden kann, ist keine Lösung.“ (Vgl. hier Nr. 1735 vom 1.11.17)

Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre eine staatliche Leistung, die jeder unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage und ohne Gegenleistung erhält. Nicht zu verwechseln mit dem solidarischen Grundeinkommen, das Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) vorgeschlagen hat und bei dem Leistungsempfänger gemeinnützige Arbeiten verrichten sollen.

Auch IG-Metall-Chef Jörg Hofmann sprach sich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. Die Menschen seien „nicht glücklich, wenn sie daheim sitzen und alimentiert werden.“ (taz 2.5.18)

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