1927: Markus Söder hat einiges vor.

Der künftige bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war Generalsekretär seiner Partei und dreimal Minister in Bayern. Ein Erfolgsmensch. Gegenwärtig denkt er wohl hauptsächlich an die bayerischen Landtagswahlen im Oktober 2018. Im Interview mit Sebastian Beck, Olaf Przybilla und Wolfgang Wittl (SZ 16.3.18) äußert er sich zu seinen Zielen:

„Erstens: Modernisierung durch

Digitalisierung.

Der Breitbandausbau muss auf Hochtouren vorangebracht werden und beim Mobilfunk müssen wir deutlich zulegen. Zur Digitalisierung zählt aber auch die digitale Bildung in der Schule und die digitale Weiterbildung im Arbeitsleben. Zweitens: Bayern geht es super, aber es geht nicht allen super in Bayern. Es war doch absurd, dass die

Pflege

als zentrales Thema für alle Generationen im Bundestagswahlkampf nur durch Zufall diskutiert wurde. Deswegen werden wir in Bayern da deutlich aufstocken – sowohl bei den Pflegeplätzen als auch durch ein eigenes bayerisches Pflegegeld. Meine Grundphilosophie heißt Bayern plus. Im Klartext: Wenn der Bund etwas beschließt, legen wir in Bayern noch eine Schippe drauf. Und drittens: Wir wollen die

Lebensqualität gerade in den Wachstumsregionen

verbessern. Die Themen Wohnungsbau, Eigentumsbildung und morderner Verkehr spielen eine zentrale Rolle.“

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