In Folge der Landflucht ist in Deutschland in Städten mit über 500 000 Einwohnern der Quadratmeterpreis
in den letzten zehn Jahren
von sieben (7) Euro auf mehr als zehn (10) Euro gestiegen. Davon profitieren die „Häuslebauer“ und gewerbliche Investoren. Darunter auch internationale Großinvestoren. Das Nachsehen hat der durchschnittliche Stadtmensch, der zur Miete wohnt. Wäre er nicht eigentlich die
Klientel der SPD (und der Linken)?
Eine immer größere Rolle spielen dabei Häuser und Wohnungen, in denen die Käufer selbst leben wollen. Durch die niedrigen Zinsen ist es nach wie vor attraktiv, Geld in Immobilien anzulegen.
SPD-Bauministerin Barbara Hendricks will künftig Sozialwohnungen fördern. CDU und CSU wollen einen Grundfreibetrag bei der Grunderwerbssteuer einführen, um junge Familien beim Hauskauf zu unterstützen. Außerdem wollen sie vermeiden, dass diese Förderung einfach auf die Verkaufspreise draufgeschlagen wird (Kristiana Ludwig, SZ 13.12.17).
Allein die FDP steht rückhaltlos auf Seiten des Immobilienkapitals.