Deutsche Unternehmen wollen einen harten Brexit. Großbritannien müsse seine finanziellen Verpflichtungen anerkennen. Das sagte der Leiter der Außenwirtschaftsabteilung des Bundesverbands Außenhandel, Großhandel, Dienstleistungen (BGA), Gregor Wolf. Die Unternehmen verstünden die politische Tragweite der Verhandlungen und ließen sich nicht von kurzfristigen Interessen leiten. Sie seien auch bereit, den Preis eines Scheiterns zu bezahlen.
„Ein chaotischer Brexit würde unsere Mitglieder hart treffen. Es würde sie aber noch härter treffen, wenn der europäische Binnenmarkt geschwächt wird. Deshalb lehnen wir Sonderabsprachen mit Großbritannien ab. Das würde nur zu einer Rosinenpickerei führen und damit zum Zerfall der Union und des gesamten Marktes.“ (T.G., FAS 22.10.17)