1679: Die Unterrichtsqualität ist entscheidend.

1. Nach den Pisa-Studien gibt es in Deutschland eine Misere der Schulbildung.

2. 2015/16 erfüllten knapp 70 Prozent der Berliner Achtklässler nicht die Mindestanforderungen in Mathematik, Deutsch und Englisch.

3. Gute Bildung braucht nicht etwas Anstrengung, sondern sehr viel. Von Ministerien, Lehrern, Eltern und Schülern.

4. Der Volksmund nennt das: „Ohne Fleiß kein Preis.“ oder „Übung macht den Meister.“.

5. Jeder, der eine Sportart oder ein Musikinstrument gelernt hat, weiß, dass man ohne fleißiges Üben und ohne regelmäßiges Wiederholen nicht vorankommt.

6. Die Vorstellung, dass man Lesen, Schreiben und Rechnen wie von selbst lernt, ist abwegig.

7. Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten leiden unter nachlässigem Unterricht.

8. Zur Zeitverschwendung durch schlechten Unterricht kommen Unterrichtsausfälle, fachfremde Lehrer, überfüllte Klassen, Schwänzen, mangelnde Disziplin.

9. Wer nicht Lesen, Schreiben und Rechnen kann, wird auf dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt und bei Verträgen aller Art leicht über den Tisch gezogen.

10. Insofern sind schlechte Schulen schlecht für uns alle (Richard Rother, taz 5.9.17).

 

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