1675: Koalitionspartner für die Union: Grüne oder FDP

1. Die große Koalition in Berlin ist so zerredet und verächtlich gemacht worden, dass wir nach dem 24. September keine solche wiederbekommen.

2. Die extremistischen Parteien „Die Linke“ und AfD kommen ohnehin nicht in die Bundesregierung.

3. Es deutet fast alles darauf hin, dass die Union die Wahlen gewinnt. Und es ist keineswegs egal, wer ihr Koalitionspartner wird.

4. Angela Merkel hat die CDU in den vergangenen Jahren

a) weiblicher,

b) ökologischer,

c) sozialer und

d) flüchtlingsfreundlicher

gemacht.

5. Sie geht in ihre letzte Legislaturperiode und wird dadurch freier, verliert aber stetig ein bisschen Macht. Der Kampf um ihre Nachfolge entbrennt dann endgültig.

6. Dadurch bekommt ein Koalitionspartner mehr Einfluss auf die Politik der Bundesregierung.

7. Die potentiellen Koalitionspartner Grüne und FDP unterscheiden sich ganz und gar. Die FDP steht für Steuersenkungspolitik, die Grünen für Ökologie, Menschenrechte und sozialen Ausgleich.

8. Eine schwarz-grüne Koalition könnte die von Angela Merkel begonnene Politik energisch fortsetzen. Wer das will, sollte im Zweifelsfall grün wählen, damit die Grünen stärker werden als die FDP.

9. Die CSU wird alles versuchen, schwarz-grün zu verhindern.

10. Schwarz-gelb wäre neuer und riskanter, schwarz-grün berechenbarer und professioneller (Bernd Ulrich, Die Zeit 7.9.17).

Notfalls schlucken wir die Kröte Jamaika.

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