1628: Verwirrungen im Feminismus und in den Gender Studies

1. Die feministische Zeitschrift „Emma“, ein Flaggschiff des Feminismus, kämpft u.a. gegen das Kopftuch in Deutschland und gegen die Prostitution. Ist das nicht verständlich?

2. Feministische Analysen ergaben, dass die „Emma“ über die Krawalle in der Kölner Silvesternacht 2015 „rassistisch“ berichtete, weil sie männliche Menschen aus Nordafrika „problematische muslimische Männer“ nannte.

3. Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag einer muslimischen Juristin abgewiesen, die in ihrem Referendariat ihr Kopftuch anbehalten wollte.

4. In traditionellen feministischen Kreisen wird der Islam als Hauptträger patriarchalischer Verhältnisse in Deutschland identifiziert.

5. Kritiker der „Emma“ behaupten, dass sich die Zeitschrift damit kaum noch vom „rechtskonservativen“ „Tichys Einblick“ des Journalisten Roland Tichy unterscheide.

6. Wer Muslime ausgrenze, spiele den Rechtspopulisten von Pegida in die Hände, sagen Kritiker.

7. Noch absurder geht es in den „Gender Studies“ zu, wo die Lektüre von Roland Barthes verboten wird, weil in einem Text das Wort „Neger“ vorkommt, oder wo der Frauenfeind und Rassist Immanuel Kant tabu ist (Heide Oestreich, taz 8./9.7.17).

8. „Genitalverstümmelung“ darf so nicht mehr genannt werden, weil es für Afrikaner zu drastisch klingt.

9. Der „problematische muslimische Mann“ darf nicht als solcher benannt werden, weil auch der nicht-muslimische Mann „problematisch“ ist.

10. Meredith Haaf behauptet in der SZ (13.7.17), dass an Frankreichs Stränden Frauen von Ordnungskräften gezwungen worden seien, ihre Burkinis auszuziehen. Das bestätige ich als jemand, der seit Jahrzehnten pro Jahr drei Wochen in der Normandie am Strand ist, nicht. Dort breiten sich die Burkini-Mädels seit Jahren regelmäßig und systematisch aus.

Ja, dann mal immer munter weiter so.

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