Bei seiner Betrachtung des Sechstagekrieges von 1967 (SZ 6.6.17) spricht Peter Münch aus, worin er die Lösung des Nahost-Konflikts erkennen kann:
„Dabei weiß jeder seit Langem schon, wie die Lösung aussehen könnte. Denn in diesem gut eingefahrenen Konflikt ist alles schon bedacht, vorgezeichnet und verhandelt worden: Im Kern geht es um zwei Staaten für zwei Völker, mit Jerusalem als beider Hauptstadt und mit den Grenzen aus der Zeit vor dem Sechstagekrieg, Landtausch inklusive. Bei Umfragen findet sich grundsätzlich auf beiden Seiten eine Mehrheit für eine solche Friedenslösung. Die Menschen sind des Konflikts müde, und die Vorteile sind immens: Die Palästinenser gewönnen das Recht auf Selbstbestimmung; Israel könnte sich vom Mühlstein der Besatzung befreien und gewinnbringend auf sich selbst konzentrieren.“