1. Wer möchte, dass die Union (CDU/CSU) einmal aus der Bundesregierung verschwindet, muss über eine rot-rot-grüne Koalition nachdenken.
2. Diese Gedanken müssen auch schon eine Rolle spielen bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten, der nächsten Bundespräsidentin.
3. Die Linke ist nicht regierungsfähig. Sie hat ein a) gestörtes Verhältnis zur NATO und b) sieht in der Bundesrepublik „sozialen Zerfall“. Die sind noch nicht so weit.
4. Rüstungsschelte und Putin-Gekuschel der Linken sind kein tragfähiges außenpolitisches Konzept.
5. Wären alle linken Führungskräfte so wie Bodo Ramelow, sähe die Wahlmöglichkeit anders aus.
6. Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht jagen die Linke von einer „heillosen Deabatte“ in die nächste (Europapolitik, Flüchtlingspolitik). Sie sind als Unsicherheitsfaktor der Hauptgrund für die nicht gegebene Regierungsfähigkeit der Linken.
7. Die Grünen wollen eigentlich mit der Union zusammengehen, was bei ihrer erzkapitalistischen Fundierung auch schlüssig ist. Dann können sie nicht gleichzeitig Rot-rot-grün betreiben.
8. Will die SPD, die ja eine in der großen Koalition eine durchaus solide Politik führt, glaubwürdig bleiben, dann muss sie an der Agenda 2010 und an Hartz IV festhalten.
9. Teile der SPD-Linken wackeln dabei. Dann führt der Weg in die Rolle der dritten Kraft hinter Union und Grünen.
10. Die Parteien machen es mal wieder uns Wechselwählern nicht leicht. Sie sollten nicht ignorieren, was wir wollen.