Die AfD Sachsen-Anhalt ist besonders rückständig. Jetzt scheitert sie mit einem Antrag gegen das Bauhaus anlässlich von dessen Jubiläum. Dabei handelt es sich um Kunst als „Inbegriff der Moderne“. Die AfD verwendet die gleichen Argumente wie die Nazis seinerzeit, die schon 1932 gegen das Bauhaus in Dessau vorgingen. Das zeigt, wes Geistes Kind die AfD-Kunstbeauftragten sind. Sie sehen im Bauhaus (Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe) einen „Irrweg der Moderne“.
Diese Banausen haben die Landesregeirung von Sachsen-Anhalt dazu aufgefordert, „eine einseitige Glorifizierung“ des Bauhaus-Erbes zu verhindern.
Die AfD sieht beim Bauhaus in der Konzentration auf das Funktionale „die Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt“. Dabei ist das Bauhaus weltweit anerkannt als eine der bedeutendsten Schulen für Architektur, Kunst und Design. Das betrachteten die Nazis als „entartet“, „jüdisch“ und „kulturbolschewistisch“. Die AfD denkt genau so. Dazu die Kultur-Staatsministerin Claudia Roth (Grüne): Leider ist die Art und Weise des Umgangs der AfD mit unserer Geschichte und ein solches Vorgehen gegen die Kulturinstitutionen in unserem Land kein Einzelfall (Nicolas Richter, SZ 25.10.24).