4958: Der Weltranglistenerste im Tennis war zweimal gedopt.

Es ist kein Geheimnis, dass wir im internationalen Hochleistungssport durch Doping betrogen und beschissen werden.

Siehe Jan Ulrich.

Der Radprofi Tyler Hamilton behauptete nach einem positiven Test einmal, es handle sich hier um einen „ungeborenen Zwilling“. Beim US-Sprinter Erriyon Knighton war’s ein Ochsenschwanz, bei der Synchronschwimmerin Calista Liu  Papas Augentropfen. Ausdenken können wir uns noch viel mehr Ausreden. „Im Zweifel glauben wir der Ausrede.“

Und damit zum italienischen Weltranglistenersten im Tennis, Jannik Sinner. Der ist beim Betrügen besonders kreativ. Bei seinen zwei positiven Dopingtests soll es sein Physiotherapeut gewesen sein, der gegen eine Fingerwunde ein Spray genommen haben soll, das ein Steroid enthält. „Warum benutzt ein Physiotherapeut eines Profitennisspielers ein Spray, bei dem auf der Packung groß der Warnhinweis ‚Doping‘ steht? Und eicht nicht allein das schon, um mindestens Fahrlässigkeit zu diagnostizieren?“ (Martin Schneider, SZ 22.8.24)

Ich sage voraus, dass Sinner nicht seine vier Jahre Sperre bekommen wird.

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