Der „Synodale Weg“ wird beschuldigt, die Einheit der Kirche zu gefährden. Seine Reformvorschläge seien nicht mit der katholischen Lehre vereinbar. Tatsächlich aber werden überall in der Weltkirche die gleichen Probleme behandelt:
– Weiterentwicklung der Sexuallehre,
– Zukunft des Priesterberufs,
– eine stärkre Beteiligung von Frauen,
– mehr Gewaltenteilung.
Zugleich bleibt die katholische Kirche sich treu: die Bischöfe von Regensburg, Eichstätt und Pssau und der Erzbischof von Köln haben dem Synodalen Ausschuss den Geldhahn zugedreht, mit dem das Geld der Kirchensteuerzahler verteilt wird. Sie sind an Machterhalt und geistlicher Unbeweglichkeit interessiert. Opfer sexueller Gewalt interessieren sie nicht. Sie sind theologische Reaktionäre. Demnächst aber werden staatliche Gerichte den Bischöfen vorschreiben, wie viel Geld sie Missbrauchsopfern zahlen müssen (Annette Zoch, SZ 23.6.23<).