3739: Der schädliche Antirassismus

Der US-Linguist John McWorter, 56, ein Schwarzer, der an der Columbia University in New York forscht und lehrt, nimmt sich in seinem neuen Buch “

„Die Erwählten. Wie der neue Antirassismus die Gesllschaft spaltet.“

die Linke vor. Und er gibt Beispiele (SZ-Interview von Sebastian Moll, 4.2.22):

„Du kannst sagen, dass standardisierte Schultests rassistisch sind und ihre Abschaffung fordern, und es spielt keine Rolle, dass du damit in Wirklichkeit sagst, schwarze Kinder sind zu dumm, um Tests zu bestehen, die abstrakte kognitive Fähigkeiten prüfen. Diese Diskussion musst du nicht mehr führen, weil du ja schon gezeigt hast, dass es Rassismus gibt. Oder du sprichst dich dagegen aus, gewalttätige schwarze junge Männer von der Schule zu werfen, weil sie in Armut und ohne Väter aufgewachsen sind. Was aber natürlich passiert, wenn diese Jungs in der Schule bleiben, ist, dass sie andere schwarze Jungs verprügeln, denn solche Dinge kommen ja nicht einer glücklichen integrierten Schule vor, sondern eher in einer vorwiegend schwarzen öffentlichen Schule. Also schaden die Erwählten schwarzen Kindern, die lernen wollen, aber das ist ja egal, weil sie gezeigt haben, dass sie strukturellen Rassismus erkannt haben. Und so geht es immer weiter, die Erwählten demonsztrieren, dass es Rassismus gibt und lassen dabei zu, dass furchtbare Dinge passieren. Und Menschen mit gesundem Menschenverstand schauen tatenlos zu, weil sie Angst haben, dass sie auf Twitter als weiße Suprematisten bezeichnet werden.“

 

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