Die nordrhein-westfäische Landesregierung unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zeigt sich dem erneuten Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies kaum gewachsen. Die neuen Beschränkungen kommen sehr spät. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Landesregierung keine Strategie hat. Damit begibt sich Armin Laschet der Chance, als Kanzlerkandidat der Union in den nächsten Bundestagswahlkampf gehen. Das macht dann wohl
Friedrich Merz.
Denn ein CSU-Kandidat kommt angesichts der Niederlagen von Franz-Joseph Strauß 1980 und Edmund Stoiber 2002 ja wohl kaum in Frage.
Ob das gut ist für die Union?