Die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Kinder- und Jugendhilfe stoßen auf scharfe Kritik. Diakoniepräsident Rüdiger Schuch verlangte die Zurückziehung der Pläne. Er sprach von einem Spiel „mit dem sozialen Frieden“. Hintergrund ist ein internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und Gemeinden, das der Paritätische Gesamtverband am Donnerstag veröffentlicht hatte. Es enthält mehr als 70 Kürzungsvorschläge mit einem Gesamtvolumen von 8,6 Milliarden Euro (SZ 18./19.4.26).