Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant die Entkriminalisierung des Schwarzfahrens. Das stößt auf die Kritik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Schwarzfahren sei kein Kavaliersdelikt. Wer sich Leistungen erschleiche, müsse dafür auch geradestehen, sagte Ralf Damde, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von DB Regio. Insbesondere nach dem brutalen Angriff eines Schwarzfahrers mit Todesfolge, könne es hier doch keine Unklarheiten mehr geben. Der Staat müsse sich hinter die stellen, die Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Verkehr gewährleisten, nicht auf Seiten derer, die das System ausnutzen (SZ 8.4.26).