4345: Sophie Passmann lobt die Kunst des „Zuhausebleibens“.

Als besonders weltläufig gilt in Deutschland häufig der, der weite Reisen macht, bis ans Ende der Welt, das von der Tourismus-Industrie gerade als sehr angesagt bezeichnet wird. Da leben viele Putin-Unterstützer. Sophie Passmann (Zeit 11.5.23), meint, dass manchmal auch das Zuhausebleiben im abgedunkelten und gekühlten Wohnzimmer seine Reize haben kann. Auch da können wir uns die Bratwürste der Grill-Community vorstellen. Zu Hause ist manchmal die Sehnsucht abwesend. Und deswegen geht es uns dort besonders gut. Übrigens ist Kultur dort gar nicht abwesend. Ich kann sehr konzentriert ein ganzes Album anhören. Oder die Filme eines Regisseurs betrachten. Ja, ein Buch lesen, ohne alle paar Seiten das Handy zu ergreifen. „Und dann kann man sich freuen. Über das Alleinsein. Und über den Sommer, den man mit Kultur verbracht hat. Ganz ohne Bahnfahrten.“

Comments are closed.