4083: Jürgen Todenhöver bei den „Querdenkern“

Der mittlerweile 81-jährige ehemalige Hoffnungsträger der CDU und langjährige stellvertretende Burda-Geschäftsführer Jürgen Todenhöver hat sich decouvriert. 2020 hatte er die CDU verlassen, weil er dem Westen zunehmend kritisch gegenüberstand. Ein guter Schuss Antiamerikanismus war immer dabei. Todenhöver gründete die „Gerechtigkeitspartei“, die bei der Bundestagswahl 2021 0,5 Prozent erreichte. Er relativierte den Völkermord der Türken an den Armeniern 1915. Sein Geltungsdrang brachte ihn dazu, bei den „Querdenkern“ aufzutreten. Vielleicht hätte er da schon länger hingehört (Johanna Henkel-Waidhofer, kontext 22. Oktober 2022).

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