In einer Aufarbeitungskommission bearbeitet das Bistum Trier seit dem Juni 2021 sexualisierte Gewalt. Den Vorsitz führt der frühere rheinland-pfälzische Justizminister Gerhard Robbers (SPD). Nun soll ein Zwischenbericht vorgelegt werden. Ein Fall wird darin fehlen. Der von „Karin Weißenfels“ (Pseudonym). Sie war als Gemeindereferentin von einem Priester missbraucht worden. Als ein Kind unterwegs war, verweigerte die fromme Katholikin eine Abtreibung, die der Priester von ihr verlangte. Das Bistum unterstützte sie nicht. Deswegen möchte sie nun in dem Zwischenbericht nicht erwähnt werden (SZ 25.8.22).