2945: Milde Strafen für G 20-Randalierer

Viele von uns erinnern sich noch gut an die geballte Kriminalität beim G 20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017. Über 200 vermummte Randalierer setzten an der Elbchaussee Autos in Brand, ließen Fensterscheiben zersplittern und Pyrofackeln lodern. 19 Autos wurden zerstört, 19 weitere schwer beschädigt. Es ist ein Schaden von gut einer Million Euro entstanden. Sechs Menschen wurden verletzt.

Wer die jetzt ergangenen Urteile für fünf Männer liest, reibt sich die Augen. Vier Angeklagte kamen mit Bewährungsstrafen und Arbeitsleistungen davon. Nur einer wurde wegen schweren Landfriedensbruchs in Tateinheit mit Beihilfe zur Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und wegen tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte zu drei Jahren Gefängnis verurteilt (Dennis Fengler, Die Welt 11.7.20).

Sehr milde Urteile. Die Täter gehören zu einem internationalen, mobilen Mob, der von Gewalttat zu Gewalttat zieht. Linkes Gesindel. Armer Rechtsstaat.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.