Eine Studie im Auftrag des German Marshall Fund, des Instituts Montaigne und der Bertelsmann Stiftung, bei der 6.000 Personen in Deutschland, Frankreich und den USA befragt worden sind, ergibt, dass die USA – insbesondere durch die Corona-Krise – immer schwächer wahrgenommen werden. Militärisch, wirtschaftlich und kulturell. Das gilt schon seit der Obama-Administration.
Der geschätzte Einfluss der EU sinkt leicht. Darin steigt Deutschlands wahrgenommene Macht weiter, Frankreich fällt durch sein Vorgehen in der Corona-Krise zurück. Russland verliert wie die USA. Als neue Weltmacht wird China wahrgenommen. Aber es wird zugleich in hohem Maße gefürchtet. Seine Defizite sehen die Befragten bei Klimawandel, Menschenrechten und Cybersicherheit (Francesca Polistina, SZ 30.6.20).