2393: Mathias Doepfner erhält den Leo-Baeck-Preis.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat dem Vorstandsvorsitzenden des Medienhauses Axel Springer, Mathias Doepfner, den Leo-Baeck-Preis verliehen. In seiner Laudatio sagte Ronald Lauder, der Präsident des jüdischen Weltkongresses, Doepfner stehe „für Mut und Anstand“ und repräsentiere all die noblen Eigenschaften, „die man mit Deutschland verbindet“. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte, Doepfner gehöre zu den Meinungsführern in Deutschland, die über den wachsenden Antisemitismus nicht hinwegsähen. Doepfner hatte mehr Anstrengungen gegen den Antisemitismus in Deutschland verlangt. Ansonsten habe das Land seine zweite Chance im Konzert der freien Völker nicht verdient.

Leo Baeck (1873-1956) war während des Nationalsozialismus das geistige Oberhaupt der deutschen Juden und überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt (FAZ 18.5.19).

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.