Der Bundesrat stimmt am 17. Mai 2019 über die Zulassung von E-Scootern ab. Mit diesen rollerähnlichen Fahrzeugen soll der städtische Verkehr entlastet werden. Die Fahrzeuge gelten als sehr gefährlich. Insbesondere ältere Menschen auf Gehwegen erscheinen gefährdet. Deswegen sollen auch die langsameren Scooter (bis 12 km/h) nicht für Gehwege zugelassen, sondern auf Fahrradwege und Straßen verwiesen werden. Erste Untersuchungen zur Sicherheit von E-Scootern (hauptsächlich aus den USA) zeigen, dass diejenigen, die einen Unfall mit einem Scooter erleiden, regelmäßig ungeübt sind. Weniger als ein Prozent der Fahrer trug einen Helm, aber die Hälfte aller Unfallopfer erlitten Kopfverletzungen. 37 Prozent der Verletzten gaben „überhöhte Geschwindigkeit“ als Ursache für ihren Unfall an (Christina Müller, SZ 8.5.19).