Verteidigungsausgaben sind überall unbeliebt. Auch in Deutschland. Vollkommen zu Recht. Es geht dabei ja um Kosten für Zerstörungspotential. Für Waffen und Soldaten. Einmal abgesehen davon, dass bei der Bundeswehr so gut wie gar nichts funktioniert. Es handelt sich dabei um ein notwendiges Übel. Und manche halten die Ausgaben nicht einmal für nötig. Unsere Pazifisten. Menschenfreunde durch und durch, aber illusionsgeleitet.
2014 hat die NATO in Wales beschlossen, die Verteidigungsausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Dafür gab es zwei Gründe: 1. die völkerrechtswidrige Annektion der Krim durch Russland und den von Russland befeuerten Krieg in der Ukraine. 2. Die ungleiche Lastenverteilung im Bündnis (Daniel Brössler, SZ 20.3.19).
Angesichts eines US-amerikanischen Präsidenten, dem die NATO anscheinend gleichgültig ist, müssen die anderen Mitglieder das Verteidigungsbündnis besonders ernst nehmen. Und ihre Pflichten erfüllen. Die Linken, Teile der Grünen und der SPD wollen das nicht begreifen. Die wähle ich deswegen nicht.