Der Göttinger Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) schlägt eine grundlegende Wahlrechtsreform vor. „Der Bundestag muss kleiner und weiblicher werden.“ „Das können wir mit einem großen Wurf erreichen, einer Reform des Wahlrechts, die beide Probleme gleichzeitig löst.“ Dazu soll
1. die Zahl der Wahlkreise von 299 auf 120 reduziert werden,
2. sollen in jedem Wahlkreis zwei Direktkandidaten gewählt werden, eine Frau und ein Mann.
So könnte die Zahl der Abgeordneten reduziert werden. Der Bundestag zählt gegenwärtig mehr als 700 Sitze (dpa, SZ 17.1.19).
1. Zahl der Wahlkreise zu reduzieren ist sehr in Ordnung.
2. Nach GG Art. 3 Abs 1 und 2 kann man keinem Menschen vorschreiben, ob er sich im Parlament von einer Frau oder einem Mann vertreten lassen will.