Mit Wolfgang R. Langenbucher wird einer der bekanntesten Kommunikationswissenschaftler im deutschsprachigen Raum 80 Jahre alt. Begonnen hatte er seine Karriere als Assistent (gemeinsam mit Peter Glotz) in München bei Otto B. Roegele. Dort erschien das seinerzeit wichtige Buch „Der missachtete Leser“. Mehr noch als in der Wissenschaft war Langenbucher hinter den Kulissen, in wissenschaftlichen Gesellschaften und in der Politik aktiv. Von 1975 bis 1983 war er Ordinarius in München, danach bis zur Emeritierung in Wien. Er hatte Verbindungen auch zur „alten“ Publizistik (Dovifat, Hagemann, Haacke). Interessant wäre es, mehr aus dem bisher unveröffentlichten Briefwechsel mit Wilmont Haacke (1911-2008) zu erfahren.