1749: Der NSU-Prozess muss enden.

Der NSU-Prozess dauert schon sehr lange (Selbstmord Böhnhardt/Mundlos am 4.11.2010). Leider hat er die

„Verstrickung von staatlichen Stellen“

nicht untersucht. Dabei hätten m.E. Dinge ans Tageslicht kommen können, die unseren ganzen Staat in Frage stellen. Darüber werden wir nun wohl nie mehr ganz aufgeklärt. Hätte es den Versuch aber gegeben, diese Zusammenhänge aufzuklären, dann würde der Prozess noch länger dauern. Annette Ramelsberger (SZ 4./5.11.17) hat ihn vom ersten Tag an verfolgt. Sie verlangt sein Ende:

„Inhaltlich ist seit zwei Jahren alles geklärt, was dieser Prozess klären kann. Jetzt geht es nur noch darum, ihn revisionssicher zu machen, damit der Bundesgerichtshof das Urteil später nicht aufhebt. Deshalb schleicht das Gericht auf Samtpfötchen, um nur ja keinen Angriffspunkt zu bieten. Lieber verhandelt man noch einen Monat länger und noch einen. Das Gericht setzt auf Zermürbung: Irgenwann werde allen Beteiligten schon die Luft ausgehen. Doch dadurch wird der Prozess nicht besser, er entwertet sich allmählich selbst. Die Zeit geht über ihn hinweg. Schon jetzt verselbständigen sich die

Mythen um den NSU.

Wenn das Urteil nicht bald kommt, verliert die Wahrheit gegen die Verschwörungstheorien.“

 

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