Es ist erfreulich, dass Deutschland bei den internationalen Investitionen in
Immobilien,
in Maschinen und Anlagen und
in das Ausrüsten von Betrieben und Dienstleistungen
an der Spitze liegt. 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fließen in Anlageinvestitionen. Das ist mehr als in den USA oder im Durchschnitt in den anderen EU-Ländern. Im internationalen Vergleich der rein privaten Investitionsquoten hat die Bundesrepublik 2015 ebenfalls die Spitze erreicht. Das lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken; denn dort, wo privates Kapital hinfließt, herrscht Handel und Wandel, entstehen Arbeitsplätze und Chancen.
Zurückzuführen ist die positive Entwicklung einmal auf die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 (von Gerhard Schröder, SPD), zum anderen auf die Auswirkungen der Immobilien- und Finanzkrise vor allem in Südeuropa (Cerstin Gammelin, SZ 14.9.16).