1135: Köln: Vor allem Marokkaner fallen auf.

1. a) Unter den bisher 19 Tatverdächtigen der Kölner Silvesternacht befinden sich keine deutschen Staatsbürger. 9 Verdächtige halten sich illegal in Deutschland auf. 10 Personen sind Asylsuchende, davon wurden 9 nach dem September 2015 registriert. Von den 19 Verdächtigen kommen 14 aus Nordafrika, vor allem aus Marokko. Nur 1 Syrer ist darunter.

b) Dies liegt im Trend, nach dem es seit einiger Zeit einen dramatischen Anstieg von Tatverdächtigen aus Nordafika gibt. 40 Prozent der nordafrikanischen Zuwanderer werden innerhalb des ersten Jahrs straffällig, von den Syrern nur 0,5 Prozent. Familien aus Tunesien und Marokko schicken häufig den ältesten Sohn, der innerhalb kurzer Zeit das Geld für die Schlepper verdienen muss (SZ 12.1.16).

2. Der Vergleich mit dem Oktoberfest ist erlaubt, wo die Feministin Anne Wizorek im ZDF-Morgenmagazin eine jährliche Dunkelziffer von 200 genannt hatte, die von der Polizei als viel zu hoch bezeichnet wurde. Rainer Samietz von der Münchener Polizei nannte 26 angezeigte Sexualdelikte im Jahr 2015 auf dem Oktoberfest. Darunter 2 Vergewaltigungen, 2 versuchte Vergewaltigungen sowie exhibitionistische Handlungen und Beleidigungen auf sexueller Basis. Die Zahl der Sexualdelikte auf dem Oktoberfest bewege sich seit 30 Jahren auf der gleichen Höhe. Das seien angesichts der 6 Millionen Besucher pro Jahr erstaunlich wenig, so Samietz (Susi Wimmer, SZ 12.1.16).

3. Frauen-Selbsthilfegruppen raten zu folgendem:

a) Auf Konfrontationskurs gehen, b) Laut werden und Blickkontakt suchen, c) gezielt einzelne Umstehende ansprechen („He du, im gelben Pullover!“), d) für Umstehende sind sexuelle Übergriffe keine Privatsache, e) die Täter müssen merken, dass ihr Handeln gesellschaftlich nicht akzeptiert wird (Dina Riese, taz 6.1.16).

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