Peter Singer ist ein berüchtigter Bioethiker. Der Australier lehrt in Princeton (USA). Schon in seinem Buch „Praktische Ethik“ (1979) formuliert er radikale Thesen.
Er bestreitet, dass Neugeborene in ihren ersten Tagen ein Lebensrecht hätten. Sie seien keine „Personen“.
Er tritt ein für die Ausweitung der aktiven Sterbehilfe.
Nun hat die phil.Cologne, ein internationales Philosophie-Festival, Peter Singer ausgeladen. Er hatte dort über das Thema „Retten Veganer die Welt?“ sprechen sollen. Grund für die Ausladung war ein Singer-Interview in der „NZZ am Sonntag“. Dort plädierte Singer u.a. dafür,
dass, wenn man die Wahl habe, Hunderte Schweine oder ein einziges Kind vor dem Feuertod zu retten, man sich von einer gewissen Anzahl an für die Schweine entscheiden müsse (Michael Stallknecht, SZ 29.5.15; Andrian Kreye, SZ 30./31.5.15).