2711: Thüringen: Das Problem ist die CDU.

Unter den CDU-Mitgliedern und -Mandatsträgern in Thüringen gibt es ziemlich viele, die sich eine Zusammenarbeit mit der AfD wünschen. Infolgedessen war der Schlingerkurs von Fraktionschef Mike Mohring schlüssig, der von Anfang an nicht auf Berlin und die Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer hören wollte. Hinzu kam die moralische Infamie, zusammen mit der insgesamt ziemlich lächerlichen FDP (5-Prozent-Partei) und gemeinsam mit der AfD abzustimmen. Nun haben wir den Salat. Da kommen wir nur wieder raus, wenn Ministerpräsident Kemmerich (FDP) die Vertrauensfrage stellt und dann Bodo Ramelow (Linke) gewählt wird. Furchtbar. Die Demokratie ist beschädigt, die AfD gestärkt.

Wir haben es hier mit einem klassischen Ossi-Thema zu tun, weil unsere dortigen Landsleute noch nicht so weit sind.

SPD und Grünen die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, ist falsch und unberechtigt. Außerdem haben die in Thüringen einfach zu wenig Stimmen.

Am besten wären Neuwahlen. Aber die wollen Linke, CDU und FDP nicht. Die FDP kriegte ja keine 5 Prozent mehr.

In der Bundes-CDU schwindet die Unterstützung für Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie wird allein gelassen (schändlich !!). Hier sollte die CDU sehr vorsichtig sein. Denn wenn 2021 Frau Kramp-Karrenbauer nicht Kanzlerkandidatin wird, könnte durch den Schlingerkurs der kleine Karnevalsprinz aus Aachen, Armin Laschet, bereits beschädigt sein.

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