2520: Journalistenverbände bitten Horst Seehofer um Hilfe.

Mehrere Journalisten-Verbände haben an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) appelliert, mehr für den Schutz von Reportern gegen rechtsextreme Gewalttäter zu tun. In einem offenen Brief fordern sie u.a. eine unkomplizierte Auskunftssperre von Privatpersonen im Melderegister. „In einigen Bundesländern müssen Medienschaffende erst eine akute Gefahr für Leib und Leben nachweisen, damit eine Auskunftssperre erfolgt – doch dann könnte es bereits zu spät sein, um sich zu schützen.“

Unterzeichnet wurde der offene Brief von den „Neuen deutschen Medienmachern“, dem „Deutschen Journalisten-Verband“ (DJV), dem Netzwerk Recherche, der Plattform Krautreporter, der „Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union“ (dju) sowie dem Aktionskunstkollektiv „Peng!“ (SZ, dpa 29.8.19)

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