Donald Trump bezeichnet Journalisten seit eh und je als „Feinde des Volkes“. Nun hat seine Entourage eine Kampagne gestartet, in der einzelne Publizisten unmöglich gemacht werden sollen. Es sind vorzugsweise Angestellte von CNN, der „Washington Post“ und der „New York Times“. Unter der Leitung des Trump-Beraters Arthur Schwartz wird im Netz systematisch nach „fragwürdigen Aussagen“ der Betreffenden gesucht, um sie unmöglich zu machen. „New York Times“-Herausgeber Arthur Gregg Sulzberger sprach von einem neuen Tiefpunkt bei den Angriffen auf die freie Presse (Laura Hertreiter, SZ 28.8.19).