Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping fordert eine Information jener Menschen, deren Namen auf einer Liste der Prepper-Gruppe „Nordkreuz“ gefunden wurden. „Opferschutz geht vor.“, sagte Kipping. „Ich fordere, dass die 25.000 Personen, die auf den Todeslisten des rechten Terrornetzwerks stehen, umgehend informiert werden.“ Bei einer Anti-Terror-Razzia in Mecklenburg-Vorpommern war 2017 eine Liste mit etwa 25.000 Namen gefunden worden. Die Bundesanwaltschaft hatte die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat aufgenommen.
Prepper sind Menschen, die sich auf schwere Krisen und Katastrophen vorbereiten oder auf den Zusammenbruch des Staates. Sie gehören in der Regel dem rechtsextemistischen Milieu an. Die Beschuldigten sollen einen solchen Fall als Chance gesehen haben, „Vertreter des politisch linken Spektrums“ zu töten (dpa, SZ 8.7.19).