1. Durch die Bremer Richtungsentscheidung der Grünen gegen ein Bündnis mit der CDU wird schmerzlich klar, dass nun überall grün-rot-rote Bündnisse drohen.
2. Erleichtert werden sie durch die zunehmende Bedeutungslosigkeit von Oskar Lafontaine und den Rückzug von Sara Wagenknecht.
3. Ähnliche Versuche hatten wir schon in Sachsen-Anhalt mit Reinhard Höppners (SPD) „Magedeburger Experiment“ und Andrea Ypsilantis (SPD) in Hessen gescheitertem Versuch.
4. Die Linkspartei braucht im Kampf gegen ihre Bedeutungslosigkeit dringend eine Regierungsbeteiligung.
5. Grünen-Vorsitzender Robert Habeck will nicht Teil eines linken Lagerwahlkampfs werden und sagt: „Das eine hat mit dem anderen zunächst einmal nichts zu tun.“
6. Aber das stimmt nicht: Es gibt noch manche Alt-Kommunisten (KPD-AO, KPD-ML, KBW) bei den Grünen, die als harmlose Ökologen auftreten.
7. Bei Grün-Rot-Rot würde der Westen in Frage gestellt. NATO und EU würden dort weithin abgelehnt, weil sie als massive Vertreter von Kapitalinteressen gelten.
8. Westliche Auslandseinsätze würden verhindert.
9. Wir kriegten Steuererhöhungen.
10. Eine solide Haushaltspolitik geriete in Gefahr.