481: Fünf (5) Irrtümer über den Klimawandel

Stefan Rahmstorf ist Professor für die Physik der Ozeane an der Universität in Potsdam. Er beschreibt fünf Irrtümer über den Klimawandel (SZ 19.9.13).

1. Irrtum: Die Klimaforscher sind sich nicht einig.

„Eine Reihe von Studien zeigt übereinstimmend, dass es darüber einen Konsens von 97-98 Prozent der Klimaforscher gibt.“

2. Irrtum: Der Weltklimarat (IPCC) übertreibt.

„Die IPCC-Berichte untertreiben .. eher, als dass sie übertreiben.“

3. Irrtum: Vielleicht kommt es nur halb so schlimm, weil die Erwärmung gerade Pause macht.

„Die Treibhauserwärmung hat in den vergangenen Jahren nicht nachgelassen. Die Meere heizen sich stetig weiter auf.“

4. Irrtum: Das Klima hat sich schon immer verändert.

„Wir erwarten in diesem Jahrhundert einen .. großen Temperaturanstieg.“

5. Irrtum: Was soll so schlimm an einem wärmeren Klima sein?

„Heute mit Milliarden Menschen auf der Erde und riesigen Küstenstädten wie Tokio, Mumbai oder New York wären die Folgen schon verheerend, wenn der Meeresspiegel nur um einen Meter stiege.“

„Die wirkliche Unsicherheit steckt also nicht in der Forschung. Denn auch, wenn wir die Auswirkungen nicht genau vorhersagen können, ist klar, dass wir große Risiken eingehen, wenn wir weiter unvermindert Treibhausgase ausstoßen. Das ist Grund genug, rasch und entschlossen zu handeln, um den gefährlichen Klimawandel in Grenzen zu halten.“

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