2129: SPD im Existenzkampf

„Ihre Initiativen für den besseren Mieterschutz, sichere Renten oder flexiblere Arbeitszeitmodelle gehen unter im dröhnenden Dauerkrach dieser Koalition, in der das pure Misstrauen regiert. In den Umfragen steckt die SPD im Bund unter 20 Prozent fest. In den Ländern, vor allem im Osten und Süden der Republik, hat sie mit Umfrageergebnissen von knapp über zehn Prozent aufgehört, Volkspartei zu sein. Die Erneuerung der Partei kommt nicht voran, das Vertrauen ins Führungsduo Nahles und Scholz schwindet Monat für Monat. Die SPD steckt mitten im Existenzkampf.“

„Es geht darum, ob diese Regierung nach den Umtrieben in Chemnitz gemeinsam gegen rechts steht. Die Koalition muss an diesem Streit nicht zerbrechen. Nur: weiter wie bisher kann es nicht gehen. Für die SPD kommt es darauf an, nach langer Zeit einmal wieder Haltung zu zeigen (im Fall Maaßen, W.S.) . Das würde ihr in der Regierung helfen – oder, falls die Koalition zerbricht, im Wahlkampf.“ (Mike Szymanski, SZ 15./16.9.18)

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