Angesichts drastisch steigender Mietpreise will die SPD in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt Mieterhöhungen künftig noch stärker deckeln. Dort treibt das Immobilienkapital die Mieten gezielt und systematisch in die Höhe. Auch in unbezahlbare. Nach der SPD sollen Mieterhöhungen nur noch in Höhe der Inflationsrate möglich sein. Die Regelung soll für fünf Jahre gelten und sowohl Bestandsmieten als auch neue Mietverträge umfassen. Das steht im Forderungskatalog „Mietenpreisstopp“, der auf die Landtagswahlen im Oktober 2018 in Bayern und Hessen zielt. Verfasst haben ihn Parteichefin Andrea Nahles und ihr Vize Thorsten Schäfer-Gümbel aus Hessen (SZ 8./9.9.18).