1975: Athletinnen müssen Testosteronspiegel senken.

Im Hochleistungssport gibt es Athletinnen, deren Körper mehr von dem männlichen Sexualhormon

Testosteron

produziert als für Frauen gewöhnlich. Das bringt ihnen nach einer neuen Studie des Internationalen Leichtathletikverbands (IAAF) im Wettkampf einen signifikanten Vorteil von bis zu neun Prozent. Der Leichtathletikverband hat beschlossen, dass diese Athletinnen ab November 2018 ihren Testosteronspiegel auf

unter fünf Nanomol pro Liter

senken müssen, damit sie bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften starten dürfen. Athletinnen, die ihren Spiegel nicht senken, müssen bei den Männern starten. Oder in einer noch zu schaffenden Startklasse für „intersexuelle Athleten“ (Johannes Knuth, SZ 3.5.18).

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