1896: Christian Schütze gestorben

Von 1964 bis 1993 war Christian Schütze Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Lange Jahre Leiter der Innenpolitik. Dann Chef des neugeschaffenen Ressorts „Umweltpolitik“. Von ihm soll der Begriff

Umweltschutz

stammen. Nun ist Schütze im Alter von 90 Jahren gestorben.

Der gebürtige Sachse und engagierte evangelische Christ warnte früh vor ökonomischem Übermut und einer unreflektierten Arbeitsethik. Es ging ihm darum, wie die Welt sein muss, damit der Mensch darin leben kann. Unter dem Label „Schöpfung“. Nach Schütze muss sie täglich neu geschehen.

Schütze hat der SZ ein „Redaktionsstatut“ hinterlassen, nach dem sie heute noch arbeitet. Danach hat die Redaktion ein entscheidendes Mitspracherecht bei der Ernennung von leitenden Redakteuren. Schütze soll kurz vor seinem Tod einen Brief geschrieben haben, in dem der Satz steht: „Haltet Frieden untereinander und lasst euch nicht vom giftigen Geld verführen.“ (Heribert Prantl, SZ 24./25.2.18)

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