1. Für Männer lag das Altersgeld zum 1. Juli 2016 im Westen durchschnittlich bei 1 051 Euro brutto im Monat, im Osten bei 1126 Euro. Frauen erhielten in den alten Bundesländern 613 Euro, im Osten 888 Euro. Das liegt an den verschiedenen Erwerbsverläufen in Ost und West.
2. Normalerweise steigt das Altersgeld Jahr für Jahr, wenn auch in der Regel nicht so stark wie die Löhne. Nach Modellrechnungen erhöht sich die Rente bis 2031 um insgesamt 36 Prozent, das sind 2,2 Prozent pro Jahr.
3. Gerechnet wird mit einem „Eckrentner“. Dieser erhält 2017 eine Rente von 1 396 Euro vor Steuern und Abzügen. Im Jahr 2025 würde dieser Rentner nach 45 Berufsjahren 1 701 Euro bekommen, 2031 1 904 Euro. Berücksichtigt werden müssen hier die Höhe des Krankenkassenbeitrags und die Teuerungsrate.
4. 2017 bis 2023 gibt es ein „Zwischenhoch“, weil der Job-Boom viel Geld bringt. 2026 bis 2033 „sieben schlechte Jahre“. Das liegt am Eintritt der „Babyboomer“ (Geburtsjahrgänge 1959 bis 1968) in den Ruhestand.
5. Mit 18,7 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Gehalts liegt der Beitrag so hoch wie 1996. Bis 2022 bleibt er bei 18,6 Prozent. Danach steigt er ziemlich abrupt.
6. Wer 45 Jahre wie der Durchschnitt verdient und eingezahlt hat, kommt 2017 auf eine Rente von 48,2 Prozent seines Nettogehalts. Von 2025 an geht es abwärts. Bis auf 44,6 Prozent im Jahr 2031.
7. Die Bundesregierung rechnet damit, dass 2017 ein Riester-Sparer eine Rente von monatlich 85 Euro erhält. 2031 sind es danach dann 294 Euro (Thomas Öchsner, SZ 22.11.17).