1659: Die SPD verliert die Übersicht.

Was den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz in Trier getrieben hat, als er forderte, die US-Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen, weiß ich nicht. Vielleicht wollte er sich bei Pazifisten und den Linken anwanzen. Angesichts der schlechten Umfragewerte der SPD. Sie beginnt, den Überblick zu verlieren. Die Grünen begrüßten die Forderung von Schulz sofort. Aber die haben den Überblick nie gehabt.

Ich kann daran erkennen, dass diese beiden Parteien meine Stimme bei der Bundestagswahl gar nicht haben wollen.

Schulz sagte: „Ich werde mich als Bundeskanzler dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen aus unserem Land abgezogen werden.“

Diese Forderung hat Schulz in meiner Heimatstadt Göttingen wiederholt („Heute“ am 23.8.17 um 19 Uhr). Im Hintergrund lächelt Thomas Oppermann. Dabei der niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil. Das sind die Politiker für die zweite Reihe.

Übrigens hat die „Tagesschau“ am 23.8.17 um 20 Uhr nichts dazu gebracht. Und das „Göttinger Tageblatt“ vom 24.8.17 auch nicht.

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU, Jürgen Hardt: „Sicherheitspolitik ist ein sehr komplexes Thema, das sich nicht für Marktplatzpolemik eignet.“

Heribert Prantl schreibt zu Schulz‘ Wahlkampf: „Schulzens Wahlkampf springt auf so vielen Feldern und Themen herum, dass man ihm prägnante Themen nicht zuordnen kann.“ (SZ und AFP vom 24.8.17)

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.