1480: Trump und die anderen

1. Wir müssen bei Donald Trump mit dem „worst case“ rechnen. Dass er wirklich versucht, das, was er angekündigt hat, in die Tat umzusetzen.

2. Donald Trump will den „Regime change“. Inspiriert von Stephen Bannon. Das kann die Grundfesten des Westens erschüttern.

3. Trumps Gegner sind die unabhängige Justiz und die freie Presse.

4. Trumps politische Hauptfehler liegen beim sicherheitspolitischen Isolationismus und beim wirtschaftspolitischen Protektionismus.

5. Das Verhältnis der USA zu Russland ist vollkommen ungeklärt.

6. Der Wiederaufstieg Westeuropas nach 1945 war auf dem militärischen Schutz der USA und auf dem Freihandel geründet.

7. Der neue russische Hegemonialismus der Putin-Ära bedroht Europas Freiheit.

8. Der 7. Mai, der Tag der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen, wird Europas Schicksaltag.

9. Bekommt Europa eine Chance, dann müssten nicht nur die militärischen Anstrengungen Europas enorm erhöht werden (heute kann Europa sich nicht wirklich selbst verteidigen), es ginge auch um die Stabilisierung der Euro-Zone.

10. Bei den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien kommt es für die EU darauf an, alles zu vermeiden, was die Beziehungen dauerhaft vergiften könnte (Joschka Fischer, SZ 28.2.17).

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