1400: Hannah Arendt über Tatsachen und Meinungen

Ein Grund für die Unübersichtlichkeit der Welt und der „Wirklichkeit“, für Invektiven wie „Lügenpresse“, für Wahlsiege wie den von Donald Trump, für den weder von britischen politischen Klasse noch von der Londoner Börse gewünschten Brexit, insgesamt für den Siegeszug des Populismus von rechts und links, ist, dass in den

sozialen Medien

und anderswo nicht mehr unterschieden werden kann zwischen

Tatsachen und Meinungen.

Schon Hannah Arendt hat einen Vorschlag gemacht, wie wir damit umgehen sollten: „Tatsachen sind der Gegenstand von Meinungen, und Meinungen können sehr verschiedenen Interessen und Leidenschaften entstammen, weit voneinander abweichen und doch alle noch legitim sein, solange sie die Integrität der Tatbestände, auf die sie sich beziehen, respektieren.“

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