Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, 68, (Grüne) vertraut der Firma Bosch trotz der Verwicklung des Konzerns in den VW-Abgasskandal. Bei der Regierungspressekonferenz sagte Kretschmann, er habe „volles Vertrauen“ bei der Aufklärung der Vorwürfe und bei Vorsorgemaßnahmen. Kretschmann setzte sich für Dieselmotoren ein. Diese seien wichtig für Baden-Württemberg. 50.000 Arbeitsplätze hingen daran. „Da geht es schon um sehr viel.“ Kretschmann möchte die Grünen als „neue Wirtschaftspartei“ positionieren. Er unterstützt alle Arten von tendenziell spritsparenden Antrieben – die Bosch wiederum entwickelt und verkauft (SZ 21.9.16).