1292: Trump stellt NATO in Frage.

Zu allem Überfluss stellt der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump, dieses Produkt der US-Fernseh-Unterhaltung, nun noch die NATO in Frage. Dabei ist völlig klar, dass dieses Bündnis nach dem Motto

„Einer für alle, alle für einen einen.“

funktioniert. Und auf den stärksten Partner, die USA, angewiesen ist. Den Bündnisfall will Trump künftig an

„Bedingungen“ knüpfen.

„Trump wirft mit einem einzigen Satz sechs Jahrzehnte amerikanischer Bündnispolitik aus dem Fenster. Die Beistandspflicht ist das Herz der NATO, Trump stößt sie ab wie ein unrentables Grundstück. Er lädt damit Russland geradezu ein, den Radius seiner Aggresionen auch auf NATO-Staaten zu erweitern. Das ist so dumm wie gefährlich. Denn profitieren wird davon nicht Amerika, sondern Russland. Die Demontage der NATO – was dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht gelungen ist, erledigt vielleicht demnächst sein amerikanischer Kollege.“ (Hubert Wetzel, SZ 22.7.16)

Die NATO kann man an ihren Gegnern erkennen: Putin, Trump, AfD, Le Pen, die Linke (in Deutschland).

Vielleicht geraten die NATO-Gegner bei den Grünen und bei den Linken auch einmal in Nachdenken. Das wäre neu, aber nicht schlecht.

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