4961: Generalsanierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio

Die Genralsanierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist längst fällig. Aber höchst umstritten. Probleme haben unsere Ossis, etwa der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU). Insbesondere beim Finanzierungs-Staatsvertrag. Dadurch soll eine Gebührenerhöhung um 58 Cent auf 18,94 Euro pro Monat erreicht werden. Dann kann eventuell der Rundfunkbeitrag 2027 schon wieder sinken. Die Zahl der Hörfunkprogramme soll reduziert werden. Traditionell hat Rheinland-Pfalz den Vorsitz in der Rundfunkländerkommission. Dort ist man noch skeptisch. Vor allen Dingen dürfen keine neuen Kosten entstehen. Das Gegenteil wird angestrebt. Es soll eine Zentralisierung von Verwaltung und Technik erreicht werden. Alles richtig. Zudem gibt es die Möglichkeit, einzelne ARD-Anstalten federführend verantwortlich zu machen für Spezialgebiete. Wie die Zuständigkeit des NDR bei „Tagesschau“ und „Tagesthemen“. Denkbar ist auch eine zentrale Geschäftsführung. Alles keine schlechten Ideen. Die Frage ist nur, ob im September und Oktober dieses Jahres auch entsprechend beschlossen wird (Claudia Tieschky, SZ 24./25.8.24).

Comments are closed.